Frankfurt ist vieles zugleich: Finanzmetropole, Kulturstadt, Einwanderungsstadt – und immer häufiger auch Keimzelle internationaler Kreativprojekte. Ein aktuelles Beispiel zeigt eindrucksvoll, wie Musik, Film, Medien und Netzwerke in dieser Stadt zusammenfinden – und warum genau darin eine besondere Stärke Frankfurts liegt.
Ausgangspunkt war ein Artikel der Frankfurter Neue Presse mit dem Titel „Hollywood-Star liebt Frankfurt“. Im Mittelpunkt: Mark Chait, Emmy-Award-Gewinner, Filmkomponist und Konzertpianist – und seine enge Verbindung zu Frankfurt.
Internationale Kreativität findet hier Raum
Mark Chait steht exemplarisch für eine Generation internationaler Künstlerinnen und Künstler, die Frankfurt nicht nur als Station begreifen, sondern als Ort des Wachsens, Arbeitens und Vernetzens. Internationale Musik- und Filmprojekte entstehen hier nicht zufällig, sondern weil die Stadt Strukturen bietet, die Begegnung ermöglichen.
Gerade im kreativen Umfeld zeigt sich, wie wichtig es ist, dass Menschen aus unterschiedlichen Disziplinen, Ländern und kulturellen Kontexten zusammenkommen – ohne Barrieren, aber mit Offenheit und Neugier.
Journalismus mit Gespür für Zwischentöne
Ein besonderer Dank gilt Enrico Sauda, dessen journalistische Begleitung weit über reine Berichterstattung hinausgeht. Sein Gespür für Themen, Menschen und Zwischentöne macht sichtbar, was oft im Hintergrund entsteht: Beziehungen, kreative Prozesse und gemeinsames Schaffen.
Auch die Erwähnung von Sherry Ansari im Zusammenhang mit dem Remix unterstreicht, wie eng internationale Exzellenz und lokale Netzwerke miteinander verwoben sind.
Newcomers Network: Wenn Begegnungen Wirkung entfalten
Besonders deutlich wird dieser Brückenschlag beim Blick auf das VIP-Event des Newcomers Network Germany in der Deutsche Börse. Solche Formate sind keine reinen Empfänge – sie sind Resonanzräume, in denen Menschen aufeinandertreffen, die sich sonst vielleicht nie begegnet wären.
Genau dort entstehen Verbindungen, aus denen Projekte wachsen. Nicht geplant, nicht orchestriert – sondern organisch. Für mich ist das der Kern von Connecting the dots.
Frankfurt als Plattform, nicht als Kulisse
Dieses Beispiel zeigt: Frankfurt ist nicht nur Austragungsort internationaler Projekte. Die Stadt ist aktive Plattform, auf der Kultur, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft ineinandergreifen.
Internationale Künstler finden hier Ansprechpartner. Ideen finden Mitstreiter. Und aus Kontakten werden Kooperationen. Das ist kein Zufall – sondern Ergebnis einer Stadt, die Vielfalt zulässt und Vernetzung fördert.
Fazit: Sichtbarkeit entsteht durch Verbindung
Was dieser Fall eindrucksvoll zeigt:
Sichtbarkeit entsteht nicht durch Lautstärke, sondern durch Verbindung.
Wenn Journalismus, Kreativität und Netzwerke zusammenwirken, entstehen Geschichten, die tragen – lokal verwurzelt und international relevant. Frankfurt beweist damit einmal mehr, dass es ein Ort ist, an dem Newcomers nicht nur ankommen, sondern Wirkung entfalten können.
Oder anders gesagt:
Frankfurt verbindet. Und genau daraus entsteht Zukunft.